Lophophora Koehresii

Lophophora Koehresii

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Bild: J T Johansson

Lophophora Koehresii ist nach dem deutschen Samenhändler und Kakteenenthusiasten Gerhard Köhres benannt und wird heute als Varietät von Lophophora Diffusa betrachtet. Die Art kommt nur in wenigen Bereichen im Staat San Luis Potosi und in der Nähe des Rio Verde vor. Sie kommt hauptsächlich im Überschwemmungsgebiet vor und toleriert deswegen plötzlich auftretende, starke Regenfälle eher als andere Lophophora Arten.

Beschreibung: Lophophora Koehresii ist die kleinste Lophophora Art und sieht aus wie eine kleinere Version von Lophophora Diffusa. Es ist ein kleinbleibender und Gruppenbildender Kaktus mit Rübenwürzel der einen maximalen Durchmesser von mehr als 10 Zentimetern erreicht. Er hat eine ähnlich gefärbte Epidermis wie Lophophora Diffusa, was wohl auch daran liegt dass die beiden Arten eng miteinander verwandt sind.

Blüten: Die Blüten von Lophophora Koehresii haben creme- bis pinkfarbene Blütenblätter die einen leichten, rosafarbenen Mittelstreifen besitzen der sehr dominant auf der Blüte wahrnehmbar ist. Gegenüber Lophophora Diffusa unterscheidet sich die Blüte ebenfalls durch die deutlich schmäleren Petalen, die ein sehr wichtiges Unterscheidungskriterium zur Erkennung der Art sind.

Lophophora Koehresii ist selbststeril, das heißt dass der Kaktus keine Samen ausbildet, wenn man nicht einen anderen Pollen einer Lophophora als Pollenspender zur Verfügung hat.

Frucht: Die Frucht von Lophophora Koehresii ist pink, so wie das auch bei den anderen Lophophoras der Fall ist. Es soll jedoch auch eine Varietät mit weißen Samenkapseln geben.

Vermehrung ist hauptsächlich durch Samenaussaat möglich. Das sich auf dem Markt befindliche Saatgut ist aber oft nicht sehr lange keimfähig und hat manchmal auch eine eher mittelmässige Keimrate. Man kann den Kaktus auch mit Stecklingen vermehren, wobei das aber die Pflanze eher verunstaltet.

Aussaat im halbschattigen Bereich mit gelegentlicher Sonneneinstrahlung ähnlichen Temperaturen wie im Habitat. Da Lophophoras an nächtliche Abkühlungen gewöhnt sind, ist dies auch ein Mittel um die Keimrate zu erhöhen. Lophophora Koehresii steckt im Habitat auch starke und plötzlich auftretende Regenfälle weg, sollte jedoch keineswegs für längere Zeit nass gehalten werden. Schon gar nicht bei groér Kälte. Überwintern kann man die Pflanzen am besten bei 10° celsius, frischer Luft und gelegentlicher Lichteinstrahlung.

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