Lophophora Williamsii

Lophophora Williamsii

J.M.Coulter (contr. US Nation. Herb. 1894)

Uhrsprünglich beschrieben als: Echinocactus williamsii Salm-Dyck

Verbreitung: Süd-USA & Mexiko

Bedeutung des lateinischen Namens: LOPHOS = Kamm und PHOROS = tragend, wahrscheinlich auf die Wolle an den Areolen bezogen.

Synonyme: Peyote, Peyotl, Rauschgiftkaktus, Echinocactus williamsii, Ariocarpus Williamsii, Anhalonium williamsii, Mammillaria Williamsii

Beschreibung:

Blaulich farbene Rüben-körper, wobei ein Großteil der Pflanze aus der Rübenwurzel besteht, die normalerweise unterirdisch wächst.

Rippen: Meist zwischen 8 und 10, wobei solche Pflanzen eher seltener anzutreffen sind. Zusammenfließend gehöckert.

Areolen: 0,4 bis 1,6 Zentimeter entfernt, rundlich geformt, mit festen Haar-Büscheln. Haare mittellang in grau oder weiß bishin zum gelblichen.

Stacheln: Stacheln sind an Lophophora Williamsii nur in seltensten Fällen bzw. als Sämling zu ertasten. Wenn vorhanden dann aber in Bündeln, 1-2 mm lang und mit feinen Haaren.

Blüte: Sehr klein und ungefähr 1,25 Zentimeter im Durchmesser, Blüten von der Form her Schlanktrichterig und außerdem im Hochstand weit aufgebreitet.

Schuppen grün und am oberen Teil der Röhre mit Rand, nackter Fruchtknoten mit elipsoidischer Höhlung.

Perigonblätter: Nur wenige Perigonblätter vorhanden, zart rosa und zum Teil mit dunklen Rückenstreifen und weißen Staubfäden. Staubb. dunkel-gelb, Griffel weiß, Nektarkammer gelb.

Früchte: Keulenförmige und ca. bis zu einem Zentimeter lang. Rötliche bis pinke Farbe!

Samen: Lophophora Williamsii bildet nur sehr wenige Samen! Diese sind schwarz und am unteren Rande gestutzt. Matte Farbe und mit höckriger Punktierung. Samen bis ca 2 mm im Durchmesser.

Vorkommen: Mexiko (Jalisco, Chihuahua, Coahuila, Nuevo León, Tamaulipas, San Luis Potosí, Zacatecas, Durango, Querétaro, Hidalgo, bis in die USA (Südmexiko und Texas)

Die Typuspflanze wurde in Texas gesammelt aber die Art ist sehr weitreichend bis in große Teile von Mexiko! Es gibt jedoch wenig Informationen darüber wo die einzelnen Variationen vorkommen. Ich werde jedoch auf dieser Seite versuchen einen relativ vollständigen Überblick über alle Varietäten und Spezies zu bieten. Manche Gegenden in Mexiko sind nach den Vorkommen dieser Kakteen benannt, wie zum Beispiel Peyotán (Jalisco), Lomerías de Peyote (Coahuila) und so weiter.
Die Pflanzen ziehen sich während der Trockenzeit weitgehend in den Körper zurück. Eine stark verbreitete Varietät ist Lophophora Williamsii Caespitosa, welche eine sehr stark sprossende Varietät ist die oft große Polster bildet.

Lophophorawilliamsii

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